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GRUPOTEL VALPARAÍSO PALACE

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ARABELLASHERATON GOLF HOTEL SON VIDA, A LUXURY COLLECTION HOTEL

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RESTAURANTE SAMANTHA'S

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LA LLOTJA

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Gotischer Profanbau (15. Jh.) aus der Hand des Architekten und Bildhauers Guillem Sagrera. Es spiegelt den wirtschaftlichen Glanz der Händler der damaligen Zeit wider.

 
 


 
KATHEDRALE (LA SEU)

KATHEDRALE (LA SEU)

Die Kathedrale von Palma wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut. Neben La Seu befindet sich das Museum der Kathedrale, in dem Werke des gotischen Stils und Goldschmiedearbeiten ausgestellt sind.

 
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Palma de Mallorca

Palma de Mallorca ist die Hauptstadt der Insel Mallorca. Mit 379.898 gemeldeten Einwohnern lebt hier die Hälfte der gesamten Inselbevölkerung. Praktisch alle Kulturen und Zivilisationen des Mittelmeeres haben Palma de Mallorca ihren Stempel aufgedrückt. Aber es war der moderne Tourismus welcher Palma sein jetziges Aussehen und seine wirtschaftliche Dynamik gab.

Die Stadt wurde im Jahr 123 v.Ch. durch Quint Cecili Metel gegründet, im selben Jahr, als Rom die Insel in sein Reich einverleibte, obwohl man davon ausgeht, dass das römische Palma auf vorgeschichtlichen Fundamenten steht. Der ursprüngliche Kern der Stadt befand sich in der Umgebung von la Seu (Kathedrale) und dem Almudaina-Palast, bis zur heutigen “Plaza de la Cort“ und war umgeben von einer Stadtmauer, deren Reste noch in den Gärten des Bischofspalastes zu besichtigen sind. Während der Maurenzeit hieß die Stadt Medina Mayurka. Es gibt jedoch kaum mehr Spuren jener Zeiten als einzelne Gassen im historischen Stadtkern und die maurischen Bäder. Die Geschichtsschreiber aus jenen Tagen beschreiben die Stadt als voll von Gärten und Springbrunnen. Mit Einnahme der Stadt durch die christlichen Heere im Jahre 1229 wandelte sich der Name der Stadt zu „Ciutat de Mallorca“; dieser Name wurde bis ins Jahr 1717 beibehalten, als der ursprüngliche römische Name „Palma de Mallorca“ wiederbelebt wurde. Dennoch beziehen sich viele Mallorquiner noch heute auf sie mit dem Namen „Ciutat“.

Palma de Mallorca ist eine zum Meer offene Stadt, mit einem wichtigen Handelshafen, durch den ein Grossteil der Ein- und Ausfuhren der Insel getätigt werden. Der Hafen von Palma ist ebenfalls das Tor für viele Besucher, welche auf ihrer Kreuzfahrt durch das Mittelmeer hier Halt machen, oder mit den regulären Schiffslinien ankommen. Die zahlreichen Yachten und Segler, welche in den verschiedenen Yachtklubs an der Küste der Stadt vor Anker liegen, zeugen von der Wichtigkeit des Tourismus und der Wassersportarten auf Mallorca. Alle Jahre wieder werden wichtige nautische Wettkämpfe durchgeführt, wie die „Copa del Rey“ und der „Trofeo Reina Sofia“ im Segeln.

Denkmäler

“La Seu” (“Die Kathedrale”) ist das emblematische Bauwerk von Palma de Mallorca. Sie wurde auf einer Erhöhung gebaut über der Mauer und dem Meer gebaut, und öffnet den historischen Stadtkern von Palma de Mallorca zum Meer hin. Die Kathedrale ist ein Tribut der Menschen an ihren christlichen Glauben, welcher sich in Schönheit und Pracht ausdrückt, und das im Laufe der Jahrhunderte immer wieder ausgebaut wurde. Im Inneren des Tempels explodiert das Licht, welches durch die Glasfenster einfällt, in der Dunkelheit. Dieses Bauwerk lässt keinen seiner Besucher unberührt!

Im XIV. Jahrhundert befahl Jaume III die alte Hauptmoschee in ein christliches Gotteshaus umzuwandeln und der Jungfrau Maria zu widmen. Die Kathedrale von Mallorca hängt eng mit der katalanischen Eroberung zusammen. Sie zeugt von der politischen Bedeutung, denn die Kirche wurde gleichzeitig als Krönungs- und Ruhestätte der Könige von Mallorca geplant. Das Gebäude der Moschee wurde bis ins XIV. Jahrhundert hinein benutzt, während die Bauarbeiten voranschritten. Die "Seu" ("Kathedrale“) hat die gleiche Orientierung wie das ursprüngliche Gebäude. Als die Bauarbeiten das Seitentor erreicht hatten, wurde die Moschee abgerissen. Gleichzeitig wurden die Baupläne abgeändert und das Gebäude aufgestockt, was eine gewisse Zusammenhangslosigkeit zwischen dem Kopfende der Kathedrale und dem gotischen Mittelschiff mit sich brachte. Im Jahre 1601 wurde der Tempel fertig gestellt und eingeweiht; seit jenen Zeiten hat die Kathedrale jedoch zahlreiche Änderungen erfahren. Die letzte dieser Anpassungen wurden im Zeitraum 1904 und 1914 von Antonio Gaudí vorgenommen.

Die Hauptfassade wurde 1851 nach einem schweren Erdbeben wiederaufgebaut. Die Fassade hat vier Türme und eine Frontwand mit einem „Relief der Schlafenden Jungfrau Maria“. Das ganze wird von einem Bildnis von Marie Himmelfahrt gekrönt. Auf mittlerer Höhe befinden sich vier Skulpturen, welche die Heiligen Ramon Llul, Peter, Paul und Katharina Thomas zeigen. Das Hauptportal, im Stil zwischen der Renaissance und dem Manierismus, wird von einem Bild der Unbefleckten Empfängnis gekrönt, um welche sich die 15 Symbole der Maria-Litaneien ranken. Über diesem Bildnis befindet sich eine große Rosette von fast 100 m2; es handelt sich dabei um die größte gotische Rosette der Welt. Sie wird in 24 Dreiecke aufgeteilt, von denen die Hälfte einen Davidstern bildet. Das "Portal del Morador" auf der dem Meer zugekehrten Seite hin, ist ebenfalls gotisch. Das Relief zeigt die Szene des letzten Abendmahles und Gott mit sechs Engeln im oberen Teil. Seit Fertigstellung des Tempels im Jahr 1401 fehlen noch die Statuen in den für sie geplanten Nischen. Die "Almoina-Fassade" auf der Nordseite hat Fenster, welche jedoch im Inneren von den Bildtafeln im Barock-Stil der Kapellen abgedeckt werden. Auf derselben Seite befindet sich der Glockenturm, mit einer Höhe von 48 Metern, in dem die neun Glocken der Kathedrale hängen. Unter den Glocken nimmt „Eloi“ mit einem Durchmesser von zwei Metern und einem Gewicht von 4.517 Kilogramm einen besonderen Platz ein. Sie wurde im Jahr 1593 gegossen. Hinter dem Glockenturm befindet sich das „Almoina-Haus“, eine der seltenen Beispiele der bürgerlichen mallorquinischen Gotik. Der Name leitet sich vom Begriff "Almosen" ab, welche dort früher an Arme nach dem Gottesdienst ausgegeben wurden. Heute befindet sich hier der Eingang in das Museum der Kathedrale.

Der Grundriss der Kathedrale ist ein großes Rechteck, mit einer Fläche von ca. 6.600 m2, und genügend Platz für 18.000 Kirchgänger. Der Tempel ist in drei Schiffe mit acht Abschnitten aufgeteilt, mit einem zusätzlichen Kopfteil und einer Apsis pro Schiff. Die zentrale Apsis hat eine Hauptkapelle, die „Kapelle der Heiligen Dreieinigkeit“, in der die mallorquinischen Könige Jaume I und Jaume II ruhen, und ebenso das Presbyterium, auch „Königskapelle" genannt, in welcher sich der Hauptaltar befindet, und in welcher der von Antonio Gaudí erstellte Baldachin hängt. Die seitlichen Abschnitte zwischen den Stützmauern, werden von sechzehn kleineren Kapellen eingenommen. Die Kreuzbogen der Decke stützen sich auf vierzehn achteckige Pfeiler mit der einrucksvollen Höhe von 21,47 Metern und auf die seitlichen Wände, welche ihrerseits von außen gestützt werden. Die Glasfenster bieten ein eindrucksvolles Lichtspiel der Farben, obwohl viele der Fenster durch die bemalten Holztafeln im Inneren oder anderweitig verbaut worden sind. Im Inneren des Tempels stehen viele Skulpturen und Bildnisse verschiedener Epochen und Stilrichtungen, vor allem gotische und barocke. Vor kurzer Zeit wurde in einer der seitlichen Apsis eine große Keramikwand des Künstlers Miguel Barceló, dem wohl berühmtesten zeitgenössischen Künstler Mallorcas, eingebaut. Beim Ausgang der Seu gibt es einen barocken Kreuzgang aus dem XVIII Jahrhundert. Hier können durch den gläsernen Fußboden römische Reste bewundert werden.

Palast

Hier befand sich, allem Anschein nach, die erste römische Siedlung, im Jahre 123 v.Ch. Später, zur Zeit der Maurenherrschaft, wurde hier eine große Burg gebaut, die als Residenz des sarazenischen Herrschers benutzt wurde. Die heutige Form des Palastes stammt aus jener Zeit. Nach der Eroberung durch die Katalanen wurde der Palast um- und zum Wohnsitz der mallorquinischen Könige ausgebaut. Als das Königreich von Mallorca zerfiel, wurde der Plast zur Residenz der Gouverneure und der Vizekönige. Heute dient der Palast als offizielle Residenz des spanischen Königspaares, als Museum und zu einem kleinen Teil als Sitz des obersten Armeeführers in der Region. Sein Grundriss ist viereckig und wird von hohen Mauern umgeben, welche von viereckigen Türmen beschützt werden. Einen besonderen Platz nimmt die „Torre del Homenaje“ oder „des Engels“ ein; der Turm wird von einer Kupferfigur mit der Figur eines Engels aus dem XIV Jahrhundert gekrönt. Der Engel stellt den Erzengel Gabriel dar, den früheren Schutzpatron der Stadt. Neben den Treppen, die zur Seu hinaufführen, steht die „Torre dels caps“ („Turm der Köpfe“). Seinen Namen erhielt der Turm, weil hier die abgeschlagnen Köpfe der Hingerichteten öffentlich zur Schau gestellt wurden. Der heutige Turm ist ein Nachbau oder Kopie des „Castellet de Perpinyá“, aus dem Jahre 1909. Die Fassade zur Seeseite hin verliert ein bisschen ihren defensiven Charakter, und zeigt eine Vielfalt an Bögen und Fenstern auf verschiedenen Ebenen.

Der Haupteingang des Palastes befindet sich gegenüber der Seu oder Kathedrale und führt auf einen großen Hof („Pati del Rei o del Honor“, „Platz des Königs oder der Ehre“). Hier befindet sich die gotische Kapelle zu Ehren der Heiligen Anna, dessen Portal Reminiszenzen romanischer Kunst aufweist, mit Szenen von Fabeltieren, welche in die Pfeiler eingehauen sind. Diese Pfeiler stützen die aus Marmor aus den Pyrenäen gehaunen Bögen. Unter der vielen Sälen sticht besonders die „Sala del Tinell o del Trono“ („Thronsaal“) hervor. Der Saal wurde im XIV Jahrhundert nach dem Bild des ursprünglichen Thronsaales in Perpinyá gebaut. Im XVI Jahrhundert, als die Decke des Saales einstürzte, wurde der Saal umgebaut, und um eine Zwischendecke bereichert. Es gibt einen zweiten, kleineren Hof, den „Hof der Königin“, mit einer Arkadengalerie und der Kapelle des Sant Jaume. Es gibt ebenfalls noch die Reste von Bädern, wahrscheinlich aus maurischer Zeit.

Schloß

Das Schloss von Bellver liegt auf dem Gipfel eines Berges inmitten des Bellver-Waldes, in dem weitläufigsten Waldgebiet von Palma de Mallorca. Von hier aus genießt man einen wunderbaren Blick auf die Stadt und ihre Bucht. Der König Jaume II befahl den Bau des Schlosses zwischen den Jahren 1309 und 1311, als militärisches Fort und Palast im gotischen Stil. Im Verlauf der Geschichte wurde das Schloss mehr defensiven Zwecken zugeführt und auch als Gefängnis benutzt als zu anderen Zwecken, wie Residenz oder für den Empfang von Besuchern. Der Grundriss des Schlosses ist kreisförmig, und das Schloss wurde aus „Marés-Steinen“, welche in einem unterirdischen Steinbruch gebrochen wurden, gebaut. Dieser Steinbruch liegt zwischen 40 und 60 Metern Tiefe unter dem Schloss, und er hat den gesamten Berg, auf dem das Schloss steht, untergraben. Das Schloss besitzt vier runde Türme, von denen einer nur durch eine Art Brücke mit dem Hauptbau verbunden ist. Es handelt sich hierbei um die „Torre de l´homenatge“ („Turm der Ehrung“); mit seinen 33,37 Metern Höhe ist er der höchste der vier Türme. Das Schloss ist in vier Räume aufgeteilt. Der untere Raum, als „la olla“ („der Topf“) bekannt, diente als Wasserreservoir, und wurde von den Gefangenen, welche hier gefoltert wurden, besonders gefürchtet. Der mittlere Teil besteht aus dem „Pati d´Armes“ („Waffen-Hof“), welcher kreisförmig ist und in welchem der Zugang zu dem Wasserreservoir liegt. Auf gleicher Höhe zu diesem Hof läuft ein Gang, der zu den Räumen im Unter- und Obergeschoss führt. Die meisten der Räumlichkeiten des Schlosses haben runde Decken; unter den Räumen sind die königlichen Gemächer, die Sanct-Marc-Kapelle und die Küche hervorzuheben.

Wohl einer der berühmtesten Gefangenen, der hier einsaß, war Gaspar Melchor de Jovellanos, ein früherer Minister des Königs Karl III. Er war vom Jahre 1802 bis kurz vor seinem Tod im Jahre 1811 Gefangener im Schloss von Bellver.

 


 
 
 
 

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